Die Kunst des SängersKunst beginnt, wo Handwerk aufhört. Wer sein Handwerk nicht beherrscht, kann niemals Kunst schaffen. Für einen Musiker bedeutet dies die absolute Notwendigkeit, sein Instrument zu beherrschen. Wenn dieser Musiker Sänger ist, dann ist sein Instrument die menschliche Stimme. Egal, ob ein Sänger damit Opern, Musical, Jazz oder Popmusik singen möchte, die Beherrschung seiner Stimme ist Voraussetzung für die Ausübung seiner Kunst. Ob diese Kunst Hobby oder Beruf ist, ist dabei nebensächlich. In jedem Fall sind folgende fünf Unterrichtsziele zu verfolgen:•Optimierung des Klanges und der Tragkraft der Stimme•Maximierung der Ausdrucksmöglichkeiten durch absolute Kontrolle der Stimme•Minimierung der Belastung der Stimme vor allem bei lautem, langem und häufigem Singen sowie beim Singen in den Randlagen. Optimierung der Atemtechnik.•Optimierung der Intonation (Exaktheit der Tonhöhen), der Rhythmik (Exaktheit der Tonlängen) und der verbalen Artikulation (Sprachverständlichkeit). Schulung der Geläufigkeit.•Kombination und Koordination von Gesangsvortrag mit Gestik, Mimik und Bewegung als Solist oder im Ensemble. (C) Dominik Heinz - Musikschule / Gesangsschule / Schauspielschule : Gesangsunterricht, Sprecherziehung, Stimmbildung, Schauspielunterricht, Instrumentalunterricht (Klavier, Gitarre etc.) auch Hochschulvorbereitung Singen lernen, heißt hören lernen. Nur einen Fehler, den man wahrnimmt (hört), kann man korrigieren. Mit dem Gehör kontrollieren wir unsere Stimme. Das Ziel ist, Klangvorstellungen Realität werden zu lassen. Um dies zu erreichen, wird auf dreierlei Weise geschult:•Immitation - der Schüler folgt intuitiv dem positiven Klangvorbild des Lehrers.•Imagination - durch außermusikalische Vorstellungen erfolgt eine Beeinflussung des Klanges der Stimme. •Physische Manipulation - Bewußte Kontrolle der Elemente des Gesangsapparates (Kehlkopfposition, Stimmlippen, Mundform, Zunge, Gaumensegel, Zwerchfell, obere Bauchmuskeln, Kiefereinstellungen, etc.) ruft die erwünschten klanglichen Effekte hervor.Die Beherrschung des sängerischen Handwerks ist jedoch nur der erste Schritt. Gesangstechnik ist nicht Selbstzweck, sondern soll dem Interpreten die Möglichkeiten eröffnen, außermusikalische Inhalte (z.B. Trauer, Sehnsucht, Liebe, Verzweiflung, Freude, Hass, etc.) stimmlich darzustellen. Durch ausdrucksstarken Gesang, zusammen mit Gestik, Mimik und Bewegung, beim Publikum gezielt und reproduzierbar etwas auslösen zu können, das über das bloße Hörvergnügen hinausgeht, das ist die Kunst des Sängers.Die Schule für Musik, Gesang und darstellende Künste Dominik Heinz bietet Unterricht und künstlerische Ausbildungsgänge für alle Leistungsklassen in Frankfurt und Friedberg Schule für Musik, Gesang und darstellende Künste Dominik Heinz: Musikschule, Gesangsschule, Schauspielschule