Klassischer Gesangsunterricht(C) Dominik Heinz - Musikschule / Gesangsschule / Schauspielschule : Gesangsunterricht, Sprecherziehung, Stimmbildung, Schauspielunterricht, Instrumentalunterricht (Klavier, Gitarre etc.) auch Hochschulvorbereitung Klassischer GesangsunterrichtDie klassisch ausgebildete Singstimme muß akustisch, also ohne Verstärkung, in der Lage sein, große Konzertsäle zu beschallen. Egal, ob ein Zuhörer hinten oder vorne sitzt, er muß jedes Wort verstehen können und dabei niemals den Eindruck haben, dass der Sänger / die Sängerin vorne auf der Bühne sich anstrengt oder gar schreit. Die maximale Lautstärke einer klassischen Singstimme beträgt mehr als 120 Dezibel auf 1 Meter. Jedoch geht es nicht nur um die lautesten Töne, die man singen kann, sondern auch darum, ein tragfähiges Piano zu haben. Das heißt, auch ein leise gesungener Ton wird in der hintersten Ecke eines Konzertsaals deutlich gehört. Und dies gilt auch, wenn der Gesang instrumental begleitet wird. Man sagt, die Stimme liegt über dem Orchester. Wie ist dies möglich? Durch geeignete Stimmbildungsübungen lernt der Sänger / die Sängerin einen Klang zu erzeugen, der sehr obertonreich ist. Die Obertöne der Singstimme sind laut im Verhältnis zu den Obertönen des Orchesters, so dass der Orchesterklang von der Singstimme des Sängers / der Sängerin übertönt werden kann. Wichtig ist, dass ein Sänger / eine Sängerin beim Singen eines leisen Tons nur die Laut-stärke der Primärfrequenz reduziert, aber die Obertöne weiterhin laut bleiben. Dies wird erreicht, indem man den Kehlkopf absenkt (was zu einer Weitung des Schallraums führt) und das Velum (Gaumensegel) spannt. Ferner wird durch geeignete Einstellung der Zunge und der Lippen der Schallraum der gesungenen Tonhöhe und der Artikulation anpaßt, so dass duch Bildung von Resonanz das gewünschte klangliche Ergebnis erzielt wird.Die Obertonstruktur der gesungenen Töne ist also für die Tragfähigkeit einer Stimme verantworlich. Die Lautstärkeverhältnisse der Obertöne sind aber auch für die Artikulation der Vokalfarbenverantwortlich. Bei weniger gut ausgebildeten Stimmen ist daher zu beobachten, dass die Textverständlichkeit dem voluminösen Grundklang und der Tragkraft des Tones geopfert wird. Das muss nicht sein. Geeignete Stimmbildungsübungen machen es möglich:Ideale Textverständlichkeit und idealer Klang sind gleichzeitig realisierbar!Der klassische Sänger muss den Klang seiner Stimme den gesungenen Worten anpassen können. Dem Zuhörer muss sich erschließen, ob das, was gerade gesungen wird, lyrischen Inhaltes oder dramatisch bzw. komisch ist, selbst wenn der Zuhörer die Sprache, in der gesungen wird, nicht versteht.Der klassische Gesangsunterricht soll stimmtechnisch und stilistisch auf das Singen von Repertoire aus den Bereichen Kunstlied, Oper und Operette sowie geistlichem Repertoire (z.B. Oratorium, Messe, Requiem) vorbereiten. Es werden einerseits gesangspädagogische Prinzipien der alten Meister des italienischen Belcanto (z.B. Nicola Vaccaj) und der spanischen Gesangskunstangewendet (z.B. Manuel Garcia), andererseits moderne Stimmtrainingsmethoden aus den Bereichen Logopädie (z.B. Horst Gundermann) und funktionales Stimmtraining (z.B. Armando Appiani, Cornelius Reid, Dominik Heinz).Die stimmtechnische Vervollkommnung wird begleitet von der Einstudierung einschlägigen Repertoirs der Komponisten Händel, Brahms, Mozart, Donizetti, Verdi, Puccini, Schubert, Schumann, Strauß, Wagner usw. Ferner muß hervorgehoben werden, dass im Rahmen der Gesangsausbildung an der Schule für darstellende Künste Dominik Heinz besonderer Wert darauf gelegt wird, dass stimm-liche Entwicklung nicht Selbstzweck ist, sondern der künstlerischen Gestaltungsfähigkeit dient.Die Schule für Musik, Gesang und darstellende Künste Dominik Heinz bietet Unterricht und künstlerische Ausbildungsgänge für alle Leistungsklassen in Frankfurt und Friedberg Schule für Musik, Gesang und darstellende Künste Dominik Heinz: Musikschule, Gesangsschule, Schauspielschule